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Sie leiden unter einem Post Covid Syndrom?

Sie leiden unter einem Post Covid Syndrom?

Corona-Langzeitfolgen sind vielseitig, denn das Corona-Virus kann praktisch jede Zelle des Körpers befallen. Die unter dem Begriff Post Covid Syndrom bezeichneten Symptome können folgende Beschwerden sein:

  • Erschöpfungszustände, ständige Müdigkeit und Schwäche (Fatigue-Syndrom),
  • Probleme des Kreislaufsystems und/oder der Lunge,
  • Muskuläre Schwäche und Schmerzen,
  • Konzentrationsschwäche bis hin zu Wortfindungsstörungen,
  • Aber auch Angstzustände und Depression.

Da die Symptome so unterschiedlich sind, fallen die Erfordernisse der Behandlung auch sehr unterschiedlich aus. Es wundert nicht, dass eine große Bandbreite von Fachärzten sich mit der Versorgung betroffener Patienten beschäftigt. Gefragt sind neben der Lungenheilkunde und Neurologen vor allem Fachärzte der Kardiologie, der Inneren Medizin u. a. m. Es richtet sich nach der Symptomatik, welcher Fachbereich sich um eine Verbesserung des Zustands der Patientinnen und Patienten kümmert.

Sie haben eine Corona-Infektion oder sogar eine Reinfektion erlitten und Ihr Beschwerdebild entspricht im Wesentlichen den Beschwerden des chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS,  ICD G 93.3)? Dann muss man davon ausgehen, dass sich Ihr Körper mit der Infektion auseinandersetzt. Das hat mindestens folgende Konsequenzen:

– Eine Entleerung der zellulären Energiespeicher des Körpers und einen defekten Energiestoffwechsel. Die entzündliche Schädigung der Kraftwerke unserer Zellen, der Mitochondrien, führt zu einem defekten Energiestoffwechsel und damit zu einem Mangel an ATP, dem energetischen Kleingeld jeder Zelle. Bei erhöhtem Energieverbrauch (Denken, geistiges Arbeiten, körperliche Belastung) spüren Sie dies ganz deutlich:
Erschöpfungszustände, ständige Müdigkeit und Schwäche, aber auch Konzentrations- und Merkprobleme

– Die Infektion hinterlässt möglicherweise agonistische Autoantikörper (ag AAK), die Rezeptoren besetzen und aktivieren. Z.B. die ß-Rezeptoren des Herzens; so können unvermittelt Herzrhythmusstörungen auftretenden. Die ACE-Rezeptoren des peripheren Gewebes können beispielsweise auch Auswirkungen wie einen wechselnd erhöhten Blutdruck, oder auch einen ständig sehr niedrigen Blutdruck haben.

Etwa 10% – 15% aller an Corona erkrankten Menschen sollen hiervon betroffen sein, und zwar unabhängig von der Schwere der Coronainfektion. Die Ausprägung der Symptomatik kann Wochen nach der Infektion auftreten.

Hinsichtlich der Therapie empfehle ich ein abgestuftes Vorgehen. Die Wiederherstellung des defekten Energiestoffwechsels steht für mich an erster Stelle. Hier empfehle ich den Verzehr der Nahrungsergänzungsmittel Ribose, L- Karnitin, Ubiquinol und Magnesium-Orotat morgens und abends über mehrere Wochen. Den segensreichen Effekt erfahren die Betroffenen innerhalb der ersten 10 Tage an gebesserter Belastbarkeit und nachlassenden thorakalen Beschwerden. Bei ungenügender Wirksamkeit ist unter Fortsetzung des Verzehrs der Nahrungsergänzungsmittel die Durchführung einer Infusionstherapie in meiner Praxis möglich, an 10 Gelegenheiten über je 45 Minuten, mit Antioxidanzien, B-Vitaminen, Selen und Zink, Tebonin, CoEnzym q10 und Arginin.

Zur Wiederherstellung der normalen Funktion von Herz und Kreislauf ist darüber hinaus eine mechanische Kreislauftherapie möglich und gelegentlich sehr empfehlenswert, die Therapie mit der pulssynchronen externen Gegenpulsation (ECP-Therapie). Näheres hierzu erfahren Sie unter EECP-Therapie hier auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Leistungen“.

Gelegentlich steht wegen heftiger Beschwerden der entzündliche Aspekt im Vordergrund. Eben das Vorhandensein der weiter oben geschilderten Antikörper. Diese können durch ein Auswaschverfahren (INUS-Pherese) aus dem Körper beseitigt werden. Bei einigen Patientinnen/Patienten führt dies zu einer umgehenden Besserung der Symptomatik.

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