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Plötzlicher Herztod – Wie kann man sich schützen?

Plötzlicher Herztod – Wie kann man sich schützen?

Es kann jeden treffen und auch jederzeit passieren.

Schätzungen zufolge ist die Hälfte aller akuten Todesfälle durch Kammerflimmern meistens bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingt.

Junge Menschen sind seltener betroffen, das Risiko nimmt im mittleren und höheren Lebensalter zu. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die Mehrzahl der Opfer hat eine nicht erkannte kardiale Grunderkrankung. Bei jüngeren Patienten sind es oft auch unerkannte Herzmuskelentzündung oder auch Erkrankungen elektrischer Natur.( zB: K-Mangel) Selten sind dafür nicht erkannte angeborene Herzfehler dafür verantwortlich. Die meisten angeborenen Herzfehler werden in der Zwischenzeit bereits in der Kindheit erkannt.

Mit Abstand am häufigsten wird der plötzliche Herztod durch Kammerflimmern ausgelöst. Kammerflimmern kann auch ohne vorhergehende Herzrhythmusstörung auftreten oder sich auch aus schnellen Herzrhythmusstörungen entwickeln.

Seltener sind Erkrankungen, die einen sehr langsamen Herzschlag verursachen können. Auch Störungen im Elektrolythaushalt können gelegentlich zu plötzlichem Herztod führen. Am häufigsten ist allerdings der plötzliche Herztod durch eine Verschlechterung der Durchblutung des Herzens durch Fortschreiten der koronaren Herzerkrankung bedingt.

Wie kann man sich schützen?

Man sollte die Gefährdung erkennen und sich auch Kardial untersuchen lassen. Auslöser, sog. trigger (Elektrolytveränderungen, Joggen bei akuter Grippe etc., unbehandelter Hochdruck, ungeklärte und Ohnmachtsanfälle) sollten vermieden werden. Es gibt auch eine genetisch bedingte Neigung zum plötzlichen Herztod. Wenn ein Elternteil plötzlich und unerwartet verstorben ist, ist das Risiko der Nachkommen fast doppelt so hoch am plötzlichen Herztod zu versterben. Deshalb sollte in diesen Familien eine Klarheit geschaffen werden. Echocardiographyieund auch genetische Marker können dazu beitragen das Risiko abzuschätzen.

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